Anleitungen

Inhaltsverzeichnis

 

Schüler, Kurse und Perioden

Teacher2go verwaltet beliebig viele Perioden, Kurse und Schüler. Grenzen werden lediglich durch die Speicherausstattung und die Performance Ihres iOS Gerätes gesetzt.

Grundsätzlich sind Kurse in Teacher2go Perioden zugeordnet. Perioden benutzen Sie, um bspw. Schulhalbjahre abzubilden. Jeder Kurs ist genau einer Periode zugeordnet. Möchten Sie bei Abschluss einer Periode den Kurs mit seinen Schülern weiterführen, können Sie in der neuen Periode den kompletten Kurs übernehmen. Dabei werden alle Schüler und auch die Notenkategorien übernommen, aber zunächst keine periodenbezogenen Daten wie Noten, Erinnerungen, Serieneingaben und Fehlzeiten. Optional können Sie die Gesamtnoten der Vorperiode pro Schüler in eine neue Notenkategorie (“Vorperiode”) übernehmen, die Sie anschließend auch – beliebig gewichtet – in die neue Gesamtnote einrechnen lassen können.

Schüler werden zwar in Teacher2go in einem Kurs angelegt, der Schüler existiert aber in der internen Datenbank unabhängig vom Kurs. Das bedeutet, dass Sie denselben Schüler mehreren Kursen zuordnen können, anstatt ihn mit allen Stammdaten erneut anlegen zu müssen. Ändern Sie Stammdaten eines Schülers, wirkt sich dies somit in allen Kursen aus.

Wenn Sie einen Schüler aus dem letzten ihm zugeordneten Kurs entfernen, bietet Ihnen Teacher2go an, den Schüler komplett aus der Datenbank zu löschen.

 

Notenkategorien und Noten

Teacher2go verwaltet Noten in Notenkategorien. Jede eingegebene Note muss einer Notenkategorie zugeordnet sein. Sie legen Ihre Notenkategorien für jeden Kurs individuell an, können aber auch die Notenkategorien eines anderen Kurses kopieren. Dadurch müssen Sie diese nicht immer neu anlegen, wenn Sie in vielen Ihrer Kurse die gleichen Notenkategorien verwenden möchten.

In der Hauptansicht des Kurses (Schülerliste) werden die Notenkategorien der Ebene 1 angezeigt, sofern für den Schüler Noten hierzu eingegeben wurden (bis zum maximal verfügbaren Platz auf dem Display Ihres Gerätes, durch Drehen können Sie ggf. mehr sehen). Existieren für mehr als die anzeigbaren Notenkategorien Noten beim Schüler, wird Ihnen dies durch ein kleines Dreieck symbolisiert. Sie können die vollständigen Notenkategorien und Noten jederzeit in der Notenliste des Schülers sehen.

Notenkategorien können beliebig verschachtelt werden (in einer Hierarchie-Struktur). Gleichzeitig können Sie für jede Notenkategorie getrennt ein Notensystem und eine Gewichtung einstellen. Dadurch können Sie auch sehr komplexe Notenvergaben einrichten.

Wichtig ist, dass innerhalb eines Kurses alle verwendeten Notensysteme miteinander „kompatibel“ sind. D.h., sie müssen auf dem selben Wertesystem aufbauen. In Deutschland sind bspw. die Notensysteme „Noten 1-6“ und „Punktesystem (Oberstufe)“ miteinander kompatibel, indem alle Punkte des Punktesystems einem Wert zwischen 0.7 und 5.0 zugeordnet sind. Dagegen ist das US-amerikanische Notensystem A-F nicht mit den deutschen Notensystemen kompatibel, da die Abbildung der Buchstaben A-F auf die Werte 4.0 bis 0.0 erfolgt. Die beste Note A ist also 4.0, hingegen ist im Punktesystem Oberstufe die beste Note eine 0.7. Aus dem gleichen Grund sind auch die „Emoji (US)“ nicht mit den deutschen Notensystemen kompatibel, da diese auf andere Werte abbilden (nämlich auf 4.0, 2.0 und 0.0).

Wenn Sie dennoch länderübergreifende Notensysteme benötigen, können Sie sich diese selbst definieren.

Achten Sie also bei der Auswahl eines Notensystems (und natürlich bei der Anlage eigener Notensysteme) darauf, dass diese miteinander kompatibel sind.

Sie können sich im Auswahldialog der Notensysteme (Notenschemata) die einzelnen Werteausprägungen der mitgelieferten Notensysteme anschauen, indem Sie auf „Bearbeiten“ tippen. Die mitgelieferten Notensysteme sind nicht veränderbar, so dass Sie hier nichts unbeabsichtigt „verstellen“ können.

Noten werden entlang der von Ihnen eingerichteten Notenkategorien bis hin zur Gesamtnote berechnet (s. nächster Abschnitt). Wenn Sie den errechneten Wert einer Notenkategorie oder der Gesamtnote manuell überschreiben möchten, können Sie dies im Noten-Dialog des Schülers tun. Tippen Sie dazu einfach auf das Taschenrechner-Symbol. Im weiteren Verlauf der Notenkategorien-Hierarchie wird dann mit Ihrer manuell vergebenen Note weitergerechnet.

Ab Teacher2go Version 2.6 kann für Notenkategorien die Berechnungsmethode „abgeflacht“ eingestellt werden. Dies bedeutet, dass alle Noten der Notenkategorie in die übergeordnete Notenkategorie einzeln eingerechnet werden, so als wären sie direkt in der übergeordneten Notenkategorie angelegt worden. Dies ermöglicht Ihnen z.b., Noten weiter in Unterkategorien zu verschachteln, und dennoch jede Note einzeln in (die) übergeordnete Kategorie(n) einzurechnen. Das ganze funktioniert auch verschachtelt in mehreren Hierarchieebenen. Wenn Sie allerdings eine manuelle Note für die Notenkategorie eingeben, wird nur diese eine manuelle Note bei der Berechnung der übergeordneten Kategorie-Note herangezogen.

Notenberechnung und Rundung

Teacher2go berechnet Ihnen die Gesamtnote bzw. die Zwischennoten aller Notenkategorien stets aktuell aus. Dadurch haben Sie jederzeit einen Überblick über den Stand der Noten.

Zur Berechnung wird folgende Systematik herangezogen: Zunächst werden je Notenkategorie aus allen zugeordneten Einzelnoten und den berechneten bzw. manuell vergebenen Noten der darunterliegenden Notenkategorien entsprechend ihrer Gewichtung ein Mittelwert gebildet. Dann wird dieser Mittelwert gemäß Ihrer Einstellung zum Runden behandelt. Die Rundungsmethode können Sie entweder beim Anlegen bzw. Bearbeiten der Notenkategorie auswählen, oder eine globale Einstellung der Rundung in den Einstellungen der App vornehmen. Sollte für eine Notenkategorie keine Rundungsmethode angegeben sein, wird die globale Einstellung verwendet.

Dieser Algorithmus wird entsprechend mit allen Notenkategorien unter Berücksichtigung der Verschachtelungsebenen angewandt, so dass als letztes die Gesamtnote nach demselben Muster berechnet wird. Die Rundungsmethode der Gesamtnote wählen Sie beim Anlegen bzw. Bearbeiten des Kurses.

Es stehen die folgenden Rundungsmethoden zur Verfügung:

  • Exakt – die Note wird mit max. 38 Stellen Genauigkeit berechnet.
  • Notenausprägung – die Note wird nach Berechnung auf den Wert der nächsten Notenausprägung des gewählten Notenschemas abgebildet, und mit diesem wird dann weitergerechnet. Ein Beispiel: Ergibt die Mittelwertberechnung beim deutschen Notenschema „mit Dritteltendenzen“ 2.4, so ist die nächstliegende Notenausprägung 2-. Der Wert von 2- beträgt bei diesem Notenschema 2.333333333. Mit diesem wird dann weitergerechnet.
  • Runden auf 1/1, 1/10, 1/100 – bei diesen Rundungsmethoden wird mathematisch korrekt gerundet, ohne Berücksichtigung, ob das Notensystem auf- oder absteigend ist. Beispielsweise würde bei „Runden auf 1/1“ ein errechneter Mittelwert von 2.5 immer auf 3.0 aufgerundet, eine 2.3 würde auf 2.0 abgerundet.
  • Aufrunden auf 1/1, 1/10, 1/100 – Aufrunden bedeutet, dass der Wert immer auf den nächstbesseren Notenwert gerundet wird. Ist das Notensystem aufsteigend (d.h., die beste Note hat den niedrigsten Wert), entspricht diese Methode dem „Runden auf…“. Ist das Notensystem absteigend (d.h., die beste Note hat den größten Wert), so würde bei einem errechneten Wert von z.B. 10.5 auf 10 abgerundet.
  • Abschneiden bei 1/1, 1/10, 1/100 – Abschneiden funktioniert ähnlich wie Aufrunden, d.h., auch hier wird jeweils auf die bessere Note abgeschnitten. Bei einem aufsteigenden Notensystem bedeutet dies, dass einfach die überflüssigen Dezimalstellen abgeschnitten werden, z.B. würde bei „Abschneiden bei 1/1“ aus einer 2.4 eine 2.0. Bei einem absteigenden Notensystem würde in diesem Fall aus einer 10.1 bspw. eine 11.0, da dies die nächstbessere Note darstellt.

Für die Informatiker unter den Lesern: Für die Notenberechnung wird intern ausschließlich mit Dezimaldarstellung gerechnet, so dass Fehler aufgrund von ungenauer Darstellung (z.B. bei Floating Point) vermieden werden.

Hier zur Verdeutlichung ein komplettes Beispiel (der Einfachheit halber wird im beispiel mit nur einer Nachkommastelle gerechnet):

Angenommen, es existieren die Notenkategorien  „Schriftlich“ und „Mündlich“ auf der Ebene 1. Diese verwenden das Notensystem „Deutschland / Noten 1-6 (ohne Zwischennoten)“ und sind beide mit 1.0 gewichtet. Unterhalb von „Mündlich“ existiert noch eine weitere Notenkategorie mit dem Namen „Mitarbeit“, der als Notensystem „Deutschland / Emoji“ zugeordnet ist und die das Gewicht 0.5 hat. Bei allen genannten Notenkategorien ist die Berechnungsmethode „Normal“ eingestellt (also nicht „Abgeflacht“).

Es existieren folgende Noten eines Schülers (alle Noten sind mit 1.0 gewichtet, sofern nicht anders angegeben):

-Schriftlich: 2  3  2  1

-Mündlich: 1  2  2

— Mitarbeit: ‘++’ (= 1.7) und ‘+’ (= 3.0), letztere gewichtet mit 2.0

Die Berechnung erfolgt nun (Rundung „exakt“) so:

— Kategorie-Note Mitarbeit =  (Summe aller gewichteten Noten / Summe aller Gewichte) =
(1.7 * 1 + 3.0 * 2.0) / (1.0 + 2.0) = 2.6 entspricht Note ‘+’

– Note Mündlich = (Summe aller gewichteten Noten und gewichteten Unterkategorie-Noten / Summe aller Gewichte der Noten und Unterkategorien) = (1 * 1.0 + 2 * 1.0 + 2 * 1.0 + 2.6 * 0.5) / (1.0 + 1.0 + 1.0 + 0.5) = (7.6 / 3.5) = 1.9 entspricht Note 2
– Note Schriftlich = (Formel wie oben) = 2.0 entspricht Note 2

Note Gesamt = (Formel wie oben) = (2.0 *1.0 + 1.9 * 1.0) / (1.0 + 1.0) = (3.9 / 2.0) = 1.95 entspricht Note 2.

 

Anlegen eigener Notensysteme (Notenschemata) – für Experten

Teacher2go liefert bereits eine umfangreiche Auswahl von Notensystemen mit. Sie haben aber auch die Möglichkeit, ein eigenes Notensystem anzulegen. Notensysteme, die Sie anlegen, stehen kurs- und periodenübergreifend zur Verfügung. Sie müssen sie lediglich bei der Anlage von Notenkategorien (oder als Standard-Notenschema für den Kurs) auswählen, damit sie für einen bestimmten Kurs gelten.

Ein Notensystem besteht üblicherweise aus (max. 24) Notenausprägungen, die wiederum aus einem Anzeigenamen und einem numerischen Wert bestehen. Dies können z.B. die Schulnoten von 1 bis 6, oder aber beliebige andere Texte sein (z.B. Emojis), die mit Ihrem iOS Gerät eingegeben werden können. Diese Anzeigenamen werden im Noteneingabedialog auf den Tasten abgebildet, mit denen Sie die Note eingeben können. Der numerische Wert der Note wird für die interne Berechnung von z.B. Mittelwerten verwendet. Errechnete Mittelwerte werden dann (z.B. bei der Anzeige der Gesamtnote) wieder auf einen Anzeigenamen abgebildet. Zur Ermittlung des passenden Anzeigenamens werden die Abstände des errechneten Wertes zur nächstliegende Notenausprägung verwendet. Die Notengrenze liegt i.d.R. in der Mitte der Werte zweier Notenausprägungen, kann aber ebenfalls von Ihnen selbst eingegeben werden. Hierbei wird der Begriff Relativabstand verwendet. Der Relativabstand gibt die Notengrenze zwischen der angezeigten Notenausprägung und der nächstschlechteren Note an. Ist der Relativabstand 0.5, so liegt die Notengrenze genau in der Mitte der Werte der beiden Notenausprägungen. Liegt eine berechnete Note genau auf der Notengrenze, so wird stets die bessere Notenausprägung angezeigt.

Ein neues Notensystem legen Sie an, indem Sie im Notenschema-Auswahldialog auf Bearbeiten tippen. Anschließend haben Sie die Option, ein neues Notensystem anzulegen oder ein vorhandenes zu kopieren. Da die mitgelieferten Notensysteme nicht veränderbar sind, können Sie durch Kopieren eines vorhandenen Notensystems daraus ein benutzerdefiniertes Notensystem machen, das Sie nach eigenen Vorstellungen anpassen können.

Zum Anlegen eines neuen Notensystems geben Sie Zunächst einen Namen und optional eine Beschreibung ein. Anschließend wählen Sie den Noteneingabedialog (3 oder 4 Tasten in einer Reihe, oder eine numerische Tastatur mit 0 bis 2 Nachkommastellen). Darüber hinaus können Sie festlegen, ob das Notensystem „absteigend“ ist, d.h., die beste Note hat den höchsten Wert.

Anschließend geben Sie in Abhängigkeit vom ausgewählten Noteneingabedialog die einzelnen Notenausprägungen ein.

Haben Sie einen Noteneingabedialog mit „Tasten“ gewählt, können Sie hier für jede einzelne Taste den Anzeigenamen und den dazugehörigen Notenwert anlegen. Hierbei können Sie auch die oben beschriebenen Notengrenzen definieren.

Haben Sie einen Noteneingabedialog des Typs „Dezimal“ gewählt, legen Sie genau zwei Notenausprägungen mit dem maximalen und dem minimalen Notenwert an. In der Noteneingabe wird dann eine numerische Tastatur angezeigt.

In einem Kurs verwendete Notensysteme müssen untereinander „kompatibel“ sein, damit eine sinnvolle Mittelwertberechnung stattfinden kann. D.h., die verwendeten Notenwerte müssen sinnvoll miteinander zu einem Mittelwert verrechnet werden können. Auch müssen dazu alle im Kurs verwendeten Notensysteme entweder auf- oder absteigend sein, sonst wäre eine Mittelwertberechnung nicht sinnvoll.

 

Erinnerungen, Abwesenheiten, Fehlzeiten

Sie können für jeden Schüler Erinnerungen, Abwesenheiten und Fehlzeiten eingeben, die Ihnen jederzeit aufsummiert angezeigt werden können. In der Hauptansicht des Kurses (Schülerliste) sehen Sie dazu jeweils die offenen (unerledigten) Erinnerungen, die unentschuldigten Abwesenheiten und die fehlenden Hausaufgaben, so dass Sie diese in der nächsten Unterrichtsstunde oder im Elterngespräch stets parat haben.

Bei Erinnerungen existiert eine Besonderheit: Es können Erinnerungen für den Schüler oder für den Kurs angelegt werden. Darüber hinaus können Erinnerungen angelegt werden, die mehreren oder allen Schülern des Kurses zugeordnet sind. Diese können Sie bspw. als Checklisten verwenden.

 

Serieneingaben

Zur vereinfachten und schnellen Eingabe von Noten, Fehlzeiten und Hausaufgabenkontrolle steht eine leistungsstarke Serieneingabefunktion zur Verfügung. Sie können dies z.B. nutzen, um nach der Unterrichtsstunde schnell mündliche Noten, Fehlzeiten und kontrollierte Hausaufgaben zu erfassen.

Noten, die mit der Serieneingabefunktion eingegeben wurden, unterscheiden sich von „normal“ angelegten Noten lediglich dadurch, dass sie auch dauerhaft mit der Serieneingabe verknüpft sind. Dies ermöglicht Ihnen neben der Ordnung von Noten über die Notenkategorien eine zusätzliche Klassifizierung von Noten, z.B. für alle zusammengehörigen Noten einer Klausur o.ä.

 

Kursbuch

Um später ein vollständiges Kursbuch für Ihre Kurse drucken zu können, geben Sie für jeden Unterrichtstag die Themen (Inhalte) ein. Über das Datum des Kursbucheintrags werden andere zugehörige Informationen automatisch verknüpft, z.B. Noten, Fehlzeiten, Hausaufgaben und auch Serieneingaben, die wiederum Noten und Hausaufgaben enthalten können.

In den Notenkategorien wählen Sie aus, ob die jeweilige berechnete Gesamtnote der Notenkategorie im Kursbuch erscheinen soll (Schalter „In Kursbuch drucken“). Zusätzlich wählen Sie hier, ob die Einzelnoten im Kursbuch erscheinen sollen (Schalter „Noten in Kb. drucken“). Die Schalter funktionieren voneinander unabhängig, dadurch können Sie z.B. für einzelne Notenkategorien nur die Einzelnoten ohne die berechnete Gesamtnote der Notenkategorie drucken lassen.

In den Optionen des Kursbuch-Reports wählen Sie zudem, ob Sie alle vorhandenen Noten (gem. obiger Auswahl der Notenkategorien) drucken möchten – oder ob Sie nur die Noten drucken möchten, die über eine Serieneingabe erfasst wurden. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn Sie sehr viele Einzelnoten vergeben (z.B. mündlich), aber nur bestimmte Noten dieser Kategorie drucken möchten, die Sie einer Vielzahl von Schülern gegeben haben (z.B. bei einem Vokabeltest). Alternativ könnten Sie dieses Szenario aber auch über die Bildung einer separaten Unterkategorie „Vokabeltest“ abbilden.

Beachten Sie bitte, dass die Zuordnung von Noten, Fehlzeiten und Hausaufgaben im Kursbuchdruck innerhalb desselben Kurses ausschließlich über das Datum erfolgt. D.h., wenn Sie z.B. zwei Hausaufgaben des gleichen Datums anlegen, erscheinen diese beiden beim Kursbucheintrag desselben Datums.

Klausuren

Ab Teacher2go 2.0 können Sie Ihre Klausuren, Tests, Klassenarbeiten oder ähnliche Leistungsnachweise verwalten. Eine Klausur besteht zunächst aus den Klausurdaten (wie z.B. Datum,  Thema, Bemerkung) und einer zugeordneten Notenkategorie, unter der später die Noten der Schüler angelegt werden, die sich aus den Klausurergebnissen ergeben. Darüber hinaus besteht eine Klausur aus einer beliebigen Anzahl von Aufgaben, einem Bewertungsschema (mit den Bewertungsstufen) und den Ergebnissen der Schüler (also dem Klausurergebnis des Schülers insgesamt und den erreichten Punkten in den einzelnen Aufgaben).

Beim Anlegen der Aufgaben ordnen Sie diesen einen Namenstext, optional eine Bemerkung und eine erreichbare Punktzahl zu („Max. Punkte“). Später können Sie für diese Aufgaben bei jedem Schüler die erreichte Punktzahl eingeben. Es ist möglich, eine Aufgabe mit einer erreichbaren Punktzahl von Null („Max. Punkte“ = 0) anzulegen. Dies kann z.B. für Bonusaufgaben verwendet werden, da es anschließend möglich ist, einem Schüler mehr erreichte Punkte in einer Aufgabe zuzuordnen, als bei der Aufgabe in „Max. Punkte“ angegeben ist. Aufgabenpunkte können mit mehreren Nachkommastellen angelegt werden, wobei aber in den wesentlichen Reports und Dialogen lediglich eine Nachkommastelle angezeigt wird.

Sind alle Aufgaben angelegt, können Sie die Bewertungsstufen festlegen. Hierbei haben Sie mehrere Optionen. Am einfachsten ist es, die Bewertungsstufen aus dem Notenschema der Klausur automatisch anlegen zu lassen. Dann müssen Sie nur noch über Schieberegler die Punktzahlen für die einzelnen Bewertungsstufen einstellen (d.h., ab wie vielen Punkten gibt es die Note X).

Es besteht die Option, dass niedrigere Punktzahlen eine bessere Note ergeben. Dies können Sie über den Schalter über den Bewertungsstufen einstellen. Nützlich kann dies bspw. für das Zählen von Fehlern anstatt Punkten, oder für Sportergebnisse o.ä. sein.

Nachdem Aufgaben (und ggf. auch schon die Bewertungsstufen) angelegt wurden, können Sie bspw. während der Korrektur der Klausur den Aufgaben pro Schüler die erreichten Punkte zuordnen. Hierzu fügen Sie in dem Dialog Klausurergebnisse zunächst einen oder alle Schüler auf einmal hinzu. Wenn Sie einzeln vorgehen, haben Sie immer einen Überblick, welche Schüler Sie bereits korrigiert haben. Sie können mehr Punkte vergeben, als Sie in der Aufgabe zuvor als „Max. Punkte“ eingegeben haben. In diesem Fall erhalten Sie eine Warnung, damit dies nicht aus Versehen geschieht.

Es besteht die Option, entweder pro Schüler die Aufgabenergebnisse nacheinander einzugeben. Hierzu erhalten Sie pro Schüler eine Liste mit allen Aufgaben, für die Sie direkt in der Übersichtsliste die erreichten Punktzahlen eingeben können. Wenn Sie lieber pro Aufgabe korrigieren, unterstützt Sie Teacher2go auch hierbei, indem Sie pro Aufgabe in einer Liste alle Schüler sehen und für diese Aufgabe dann direkt die Punktzahlen eintragen können. Klicken Sie hierzu in den Listen jeweils auf die Punktzahl, damit das Eingabefeld erscheint.

Jeder korrigierten Aufgabe können Sie pro Schüler individuell einen Kommentar hinzufügen, der dann auch später im Report erscheint. Ebenfalls können Sie pro Schüler eine Bemerkung für das gesamte Klausurergebnis eingeben, oder aber das Nachschreibedatum hinterlegen, wenn Sie die Nachschreibeklausur mit der ursprünglichen zusammen verwalten möchten.

Für jedes Klausurergebnis wird für den Schüler eine Note angelegt, die Sie auch in der gewohnten Notenübersicht sehen (dort aber nicht bearbeiten können, da sie berechnet wurde). Sie können alle eingegebenen Daten der Klausur allerdings nachträglich wieder ändern. Wenn Sie Bewertungsstufen oder erreichbare Aufgabenpunkte ändern, findet eine Neuberechnung aller Noten statt. Wenn Sie bei einzelnen Schülern Änderungen in den erreichten Punkten vornehmen, wird die Note des Schülers neu berechnet.

Wichtig ist, dass Sie die Klausur immer über den entsprechenden Button speichern. Andernfalls werden Ihre Änderungen oder Eingaben auch in den Unterdialogen verworfen.

Über die Druckfunktion können Sie Klausuren und Klausurergebnisse in verschiedenen Varianten drucken. Hierbei kann auch ein Ergebnisspiegel gedruckt werden.

Sitzplan

Teacher2go hat eine Sitzplan-Funktion. Zu jedem Kurs können ein oder mehrere Sitzpläne angelegt werden (falls Sie den Kurs/die Klasse in unterschiedlichen Räumen unterrichten). Über den Sitzplan gelangen Sie auch direkt an die Schülerdaten, Noten, Fehlzeiten etc.

Sitzpläne können auch im Reporting-Modul ausgedruckt bzw. als PDF oder HTML exportiert werden.

Import von Schülerdaten

Teacher2go erlaubt den Import von Schülerdaten im CSV-Format. Die CSV-Datei kann folgende Felder enthalten, deren Namen Sie in die erste Zeile der Datei schreiben:

name, vorname, strasse, ort, plz, state, tel1, tel2, tel3, email, klasse, geburtsdatum, nationalitaet, geschlecht, religion

Wichtig ist hierbei, dass diese Begriffe vollständig klein geschrieben werden! Lediglich der Name ist Pflicht, die anderen Felder können Sie bei Bedarf weglassen. Beim Feld „geschlecht“ sind nur die Begriffe „männlich“, „weiblich“ und „unbekannt“ erlaubt.

Die Daten müssen mit Komma getrennt vorliegen und sollten in doppelte Anführungszeichen eingeschlossen werden (Zeichen: “) – dies ist besonders dann notwendig, wenn Sie die Daten selbst Kommata enthalten. Der Zeichensatz sollte möglichst Unicode/UTF-8 sein. Auch andere sind möglich, und Teacher2go versucht dann, den Zeichensatz selbständig zu erkennen.

Eine korrekte CSV-Importdatei mit 3 Schülern könnte z.B. so aussehen:

———-
name, vorname, geschlecht
“Ehrhardt“, “Tim“, “männlich“
“Hendo“, “Stefanie“, “weiblich“
“Hof“, “Herbert“, “männlich“
———-

Es wird empfohlen, zum Erstellen der CSV-Importdateien OpenOffice zu verwenden, da hier beim CSV-Export oben genannte Einstellungen sehr leicht getroffen werden können.

Zum Import Ihrer Daten öffnen Sie die CSV-Datei einfach aus einem anderen Programm, z.B. Mail, via „Öffnen mit..“ und wählen Sie Teacher2go. Die Datei ist dann in Teacher2go verfügbar und kann in einen beliebigen Kurs importiert werden. Denken Sie bitte daran, die Datei anschließend möglichst wieder zu löschen (im Dateiauswahldialog beim Import), da diese unverschlüsselt im Dateisystem Ihres Gerätes liegt.

Stundenplan (ab iOS 6)

Die Stundenplanfunktion ermöglicht Ihnen das Anlegen eines oder mehrerer Stundenpläne für jede Periode. Sie können hierzu ein beliebiges Stundenraster vorgeben, in das Sie Ihre Schulstunden einfügen können. Abweichungen davon sind aber jederzeit möglich, z.B. für regelmäßige Sitzungen abseits des Unterrichtsbetriebs. Einträge im Stundenplan können wöchentlich, lediglich in geraden oder in ungeraden Wochen stattfinden. Darüber hinaus können ihnen verschiedene Farbcodes zugewiesen werden.

In der Kalenderansicht werden neben Ihren in Teacher2go hinterlegten Schulstunden zusätzlich die Einträge aus Ihrem(n) iOS-Kalender(n) angezeigt. Diese können in Teacher2go auch bearbeitet oder neu angelegt werden, ohne die App zu verlassen. So können einfach z.B. Elterngespräche eingetragen werden.

Idealerweise verwalten Sie in Teacher2go Ihre wiederkehrenden, schulperiodenbezogenen Termine wie Schulstunden, Sitzungen etc., wogegen Sie für Einzeltermine Ihren normalen iOS-Kalender benutzen, den Sie auch direkt in Teacher2go pflegen können.

Optional können Sie sämtliche Einträge aus dem Stundenplan auch in einen Ihrer iOS-Kalender synchronisieren, so dass Sie die Stundenplaneinträge auch in der Kalender-App sehen. Ein Stundenplan kann darüber hinaus auch ausgedruckt werden.

Über den Stundenplan gelangen Sie direkt in an die Stundenbezogenen Funktionen wie Serieneingaben, Hausaufgaben, Kursbuch und Erinnerungen. So können Sie z.B. sehr schnell einen Kursbucheintrag anlegen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie dem Stundenplaneintrag einen Kurs (aus der gewählten Periode) zugeordnet haben.

Darüber hinaus können Sie dem Stundenplaneintrag einen existierenden Sitzplan zuordnen. Wenn beim Öffnen der App gerade laut aktivem Stundenplan eine Stunde stattfindet, bietet die App Ihnen an, direkt in den betreffenden Kurs zu wechseln. Ist auch ein Sitzplan zugeordnet, ist dieser bereits ausgewählt, wenn Sie wieder in die Sitzplanansicht wechseln. Dies ist sinnvoll, wenn Sie denselben Kurs in unterschiedlichen Räumen unterrichten.

Wenn auf Ihrem Gerät noch iOS 5.1 läuft, können Sie dennoch die neueste Version von Teacher2go installieren. Die Stundenplanfunktion wird nicht angezeigt, es gehen aber keine Stundenplandaten verloren, sollten Sie die Datenbank zwischen verschiedenen Geräten austauschen und auf einem anderen Gerät bereits Stundenpläne erfasst haben.

Manuelle Synchronisation mit anderen Geräten über Dropbox & Co

Sie können Ihre Teacher2go-Datenbank manuell zwischen mehreren Geräten austauschen, entweder über Mail oder eine andere Applikation auf Ihren Geräten – wie z.B. Dropbox oder GoogleDrive etc. Hierzu nutzen Sie die Datensicherungs-Funktion unter Einstellungen->Datensicherung->An andere App senden… Hier werden Ihnen dann alle auf Ihrem Gerät installierten Apps angezeigt, die in der Lage sind, beliebige Dateien zu verwalten. Die Datenbank wird zuvor mit Ihrem Kennwort verschlüsselt (dieses muss vorher gesetzt sein) und anschließend an die ausgewählte App gesendet. Achten Sie bitte darauf, nicht aus Versehen eine neuere Version Ihrer Datenbank mit einer alten zu überschreiben!